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3D ARCHITEKTUR-ANIMATION FÜR MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR SOFTWARE-SYSTEME

By Marco / 9. Juli 2010

Auftraggeber:

Die Max-Planck-Gesellschaft umfasst achtzig Institute auf allen wichtigen Gebieten der Grundlagenforschung aus den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Alle Forschungsergebnisse werden dem Dienste der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Die Institute ergänzen mit innovativen Forschungsleistungen die Institutionen der Universitäten und anderen Forschungsinstitutionen in Deutschland.

Die Max-Planck-Institut für Softwaresysteme ist eines dieser innovativen, sehr jungen Institute des MPG. Gegründet im Jahr 2005 von Prof. Peter Druschel, forscht es mit hohem eigenen Risiko in allen Bereichen, die im Zusammenhang mit der Konzeption, der Analyse, der Modellierung, der Durchführung und der Auswertung komplexer Software-Systeme stehen.

Aufgabe: 

Das Institut für Softwaresysteme plant gemeinsam mit dem Nürtinger Architekturbüro Artek, zwei neue Gebäude in Kaiserslautern und Saarbrücken in denen die Wissenschaftler forschen und arbeiten können.

Wie können Menschen an unterschiedlichen Standorten gemeinsame Projekte erarbeiten, sich regelmäßig (mehrfach täglich) Ihre Gedanken austauschen oder live interagieren ohne die persönliche Nähe?

Erstellungs-Zeitraum:

Anfang Januar 2008 trat das Unternehmen erstmalig an visualtektur heran, um zunächst eine Angebot einzuholen. Wir konnten mit unseren qualitativ hervorragenden Animationen, die wir im Zuge einer Präsentation vor Ort in Saarbrücken vorstellten, die Planer und Bauherren von unserer Leistungsfähigkeit und der Qualität unserer Arbeiten überzeugen.

 

Umsetzung:

Mit der Auftragsvergabe wurden direkt die wichtigsten Wünsche des Max-Planck-Institut für Softwaresysteme aufgenommen und kombiniert mit unseren eigenen Ideen in Form eines Skizzenbuches umgesetzt. Einige Änderungswünsche später, wurde der vorläufige Stand über Ablauf, Kamerawechsel, Überblendungen sowie Geschwindigkeiten in Form eines sehr abstrakten Filmes umgesetzt.

In der Zwischenzeit hatte ein kleines Team unserer 3D Modellbauer die 3D-Gebäude in Kaiserslautern (der Neubau und ein Nachbarbau), sowie die 3D Bauwerke in Saarbrücken (das Max-Planck-Institut für Mathematik & den Neubau) digital umgesetzt. Diese Modelle bildeten nun die Grundlage für die Positionierung der Kameras und den groben Ablauf der späteren Animation.

Die Herausforderung bestand darin beiden Standorte zu einem Forschungszentrum zu verschmelzen und dennoch die unterschiedlichen Standorte zu betonen. Gelöst haben wir es mit einem fiktiven Anflug auf Saarbrücken. In Saarbrücken schwenken die Kameras durch verschiedene Räumlichkeiten um zum Schluss in einen Konferenzraum zu fliegen, der ein neuartiges Kommunikationssystem beinhaltet.

In diesem Raum wird eine visuelle und akustische Live-Verbindung, 24 Stunden am Tag offen gehalten. Die Menschen, die sich in diesem Raum befinden, werden durch Kameras und Tonaufnahmegeräte 1:1 in einen baugleichen Raum in Kaiserslautern übertragen. Im Gegenzug passiert das Gleiche in Kaiserslautern. So befinden sich die Personen zwar in physikalisch getrennten Einheiten, sehen und hören jedoch die Gesprächspartner als würden diese vor ihnen stehen.

Eine verblüffende Technik, die wir zum Übergang zwischen den Standorten in der Animation nutzen durften. Die Kamera fliegt also in die Projektionsfläche am Standort Saarbrücken hinein und aus der Projektionsfläche in Kaiserslautern wieder heraus.

Angekommen in Kaiserslautern begibt sich die Kamera erneut auf interne Erkundungsreise um schlussendlich aus dem Gebäude heraus zu fliegen. Anschließend verlässt sie die Stadt über den gleichen Einspieler wie im Intro, nur dass sie diesmal aus dem Punkt Kaiserslautern fliegt.

Für die gesamte Animation wollten alle Beteiligten keinen Kompromiss in Sachen Qualität eingehen, aber auch nicht die Glaubwürdigkeit durch überzogen realistische Kamerafahrten verlieren. So haben wir uns gemeinsam entschieden, während der Fahrten einen größeren Abstraktionsgrad in der Darstellung zuzulassen und in den wichtigen Augenblicken, wie z.B. im Hörsaal oder im Aussenbereich, auf fotorealistische Visualisierungen zu überblenden.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Glaubwürdigkeit des Streifens. Zusätzlich sind die Visualisierungen, im Gegensatz zu der restlichen Animation, in hohen Auflösungen entstanden und finden weitere Verwendung z.B. auf dem Bauschild, bei Pressemitteilungen oder auf der Homepage des MPI.

Ergebnis:

Mit den realistischen Visualisierungen und der komplexen Architektur-Animation wirbt das Max-Planck-Institut inzwischen weltweit für neue Menschen, Forscher, Mitarbeiter, Studenten, die beide Standorte mit Leben und Wissen füllen werden. Zu diesem Zwecke wurde der gesamte Streifen in Deutsch und in Englisch vertont, sowie mit einer harmonischen Musik hinterlegt.

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