| Der Begriff der Architekturvisualisierung setzt sich zusammen aus Visualisierung (optische Darstellung) und Architektur(Baukunst). Sie beschreibt die Möglichkeit abstrakte technische Planungen in optisch verständliche Bilder bzw. Modelle zu übertragen. Diese Visualisierungen dienen als Kommunikationsgrundlage zur Entscheidungsfindung zwischen auf der einen Seite Bauherren, Käufern, Investoren, Mietern, Kommunen (uvm.) und auf der anderen Seite Fachplanern wie Architekten, Ingenieuren, Baufirmen, Landschaftsplaner oder Projektentwicklern.
Die Notwendigkeit in der Planung befindliche Gebäude so darzustellen, dass mit der Planungen befasste aber fachfremde Menschen wie Bauherren, Beamte, Investoren oder Nachbarn sehen und verstehen und sich so aktiv in die Planungen einbringen können.
Schon in Zeiten, in denen es weder Papier noch Computer gab, waren Visualisierungen von geplanten Bauwerken wie Schlossanlagen, Burgen, Stallungen, Strassen, Hütten uvm. wichtig für einen reibungslosen Bauablauf und vor allem für eine reibungsarme Kommunikation. Um Missverständnissen vorzubeugen zeichneten die damaligen Baumeister (auch wenn dieser Begriff erst später entstand) Planungen in glattgestrichene Sandflächen oder direkt auf den staubigen Boden. Später wurden dann Gipsabgüsse der Zeichnungen erstellt, um die Planungen haltbar zu machen.
Mit dem Einzug von Papyrus und Papier in den Alltag der Menschen, wurde die Architekturzeichnung und die Architekturskizze für die Baumeister einfacher, schneller und vor allem haltbarer. Sie konnten mit diesen Techniken relative einfach viele verschiedene Planungskonzepte und Entwurfsideen visualisieren und mit den Bauherren Diskutieren.
Aus diesen Jahrhunderten stammen oft sehr gut erhaltene Pläne und Visualisierungen, anhand derer heutige Historiker sehr detailliert die Arbeitsweisen und die Bautechniken vergangener Zeiten analysieren und studieren können.
Besonders findige Baumeister hatten eigens Maler und Grafiker eingestellt, die ihre besten Visualisierungen grafisch aufwerten durften. Mit den damals kostspieligen Farben und Zeichentechniken konnte so der eine oder andere König, Bischof oder Gutsbesitzer für einen Neubau oder einer bauliche Erweiterung begeistert werden. Diese Erfolge ermutigten natürlich viele Baumeister es gleich zu tun, da es sich wirtschaftlich lohnt Illusionen sichtbar zu machen.
In den Jahren der Industrierevolution verlor auch die Architektur-Darstellung etwas an Glanz. Gerade die massenhafte Gleichschaltung von Bauzeichnern, die in großen Räumlichkeiten Tisch an Tisch mit Bleistift und Tusche die neuen Hochhäuser, Industrieanlagen und Stadtplanungen visualisierten.
Dennoch verlor die Darstellung von Gebäuden, in Form von optisch aufbereiteten Zeichnungen und Malereien, nicht an Bedeutung. Besonders die großen Architekten der Moderne, wie Le Corbusier, Mies van der Rohe, Frank Lloyd Wright und viele mehr, haben unter anderen mit ihren künstlerischen Architekturzeichnung diese Zeit geprägt und nachfolgende Generationen an Baumeistern diese wichtige Kommunikationshilfe entdecken lassen.
Mit der Erfindung des Plotters und später des Computers und deren Einsatz in den Planungsbüros, zeigten sich immer neue Möglichkeiten dieser Kunstform. Erst in den letzten 10-15 Jahren gelang es mit Hand von CAD- und Visualisierungs-Programmen Bilder zu erschaffen, die wie eine Fotografie, der Wirklichkeit entspringen zu scheinen.
Heutzutage ist eine fotorealistische Architektur-Visualisierung ein ganz selbstverständlicher Bestandteil jeder Bauaufgabe. Sie hilft bei der Akzeptanz von Großprojekten, bei den Entscheidungen über Sieg und Niederlage bei Architektur-Wettbewerben und zeigt fotorealistische Referenzen, auch nicht-gebauter Projekte von renommierten Architekturbüros und Projektentwicklungsgesellschaften.
Der Begriff der Architekturvisualisierung setzt sich zusammen aus Visualisierung (optische Darstellung) und Architektur (Baukunst). Sie beschreibt die Möglichkeit, abstrakte technische Planungen in optisch verständliche Bilder bzw. Modelle zu übertragen. Diese Visualisierungen dienen als Kommunikationsgrundlage zur Entscheidungsfindung zwischen Bauherren, Käufern, Investoren, Mietern, Kommunen (u.a.) auf der einen Seite und Fachplanern wie Architekten, Ingenieuren, Baufirmen, Landschaftsplanern oder Projektentwicklern auf der anderen Seite.
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